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Wieliczka – Salzbergwerk


Das Salzbergwerk in Wieliczka – 300 km lang sind die unterirdischen Gänge im Salzbergwerk, einem einmaligen Zeugnis der technischen Kultur. Für den Besuch nennt das Bergwerk heute eine Laufstrecke von etwa 3,5 km. Das Salzbergwerk wurde 1978 in die UNESCO-Welterbeliste aufgenommen. Der Abbau des Salzvorkommens in Wieliczka endete 1996; heute steht der historische Ort für Besichtigungen und den Erhalt des bergbaulichen Erbes. Viele Gänge existieren bereits seit fast siebenhundert Jahren. Im Mittelalter verschaffte das weiße Gold der Salzminen den polnischen Königen ein Drittel ihrer gesamten Einnahmen. Etwa 380 Stufen führen auf eine Tiefe von 64 m. hinunter, wo die Führung anfängt: die alten unterirdischen Förderkammern, Salzseen, Salzkapellen, die berühmte 101 m unter Tage gelegene Sankt-Kinga-Kapelle (54 × 17 × 12 Meter), Salzstatuen, Salzskulpturen, Salztreppen, Salzreliefs, Salzkronleuchter. Goethe und Balzac waren von dem Wunderwerk „tief“ beeindruckt, Alfred Döblin weniger. „Alles aus Salz, worüber ich staunen sollte. Wenn es Beton gewesen wäre oder Bonbonzucker, hätte es mir ebensowenig etwas ausgemacht; die Führer liefen rasch vorbei mit den Laternen und wollten mich mit elektrischen Lichteffekten überraschen. Ich riss innerlich das Maul zum Gähnen vier Stockwerke weit auf“, schrieb er.

Hinweise für die Planung

Für die Touristische Route nennt das Bergwerk etwa zwei bis drei Stunden und insgesamt rund 800 Treppenstufen. Prüfen Sie vor der Reise die aktuellen Besucherinformationen, insbesondere bei eingeschränkter Mobilität. Ein möglicher Ausgangspunkt für ein Gruppenprogramm ist unsere Klassenfahrt nach Krakau. Ob Wieliczka zu Ihrer Reise gehört, richtet sich nach den vereinbarten Leistungen.

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