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Hohe Tatra und Zakopane

Die höchste Gebirgskette Polens, die Tatra, liegt etwa 100 km südlich von Krakau. Der höchste Gipfel auf der polnischen Seite ist der Rysy mit einer Höhe von 2.499 Metern.

Ein großer Teil der Tatra steht unter Naturschutz und gehört zum Nationalpark. Geschützt werden unter anderem die alpine Landschaft mit Tälern und Seen, die verschiedenen Vegetationsstufen mit Latschenkiefern sowie die Tierwelt mit Murmeltieren, Gemsen und Braunbären.


Kultur der Goralen

Die Tatra-Region ist nicht nur für ihre Berglandschaft bekannt, sondern auch für die ausgeprägte Volkskultur ihrer Bewohner. Die Goralen sind eine ethnische Gruppe mit eigenen Traditionen, Trachten, Musik, Tänzen und einer charakteristischen regionalen Küche.


Zakopane – Zentrum der Tatra

Zakopane, das Zentrum der polnischen Tatra, ist die höchstgelegene Stadt Polens und liegt auf einer Höhe von etwa 750 bis 1.000 Metern. Erstmals im 17. Jahrhundert als kleines Bergdorf erwähnt, entwickelte sich Zakopane im 19. Jahrhundert zu einem beliebten Kurort.

Künstler wie Stanisław Witkiewicz prägten Ende des 19. Jahrhunderts den sogenannten „Zakopaner Stil“, eine besondere Verbindung von Jugendstil und traditioneller Holzarchitektur.

Zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten zählen die alte Holzkirche sowie der historische Friedhof auf dem Pęksowy Brzyzek.


Aktivitäten in der Region

Die Region um Zakopane ist ein bedeutendes Zentrum des Wintersports und bietet zahlreiche Möglichkeiten für Bergwanderer, Skifahrer, Kletterer und Besucher, die die Natur erleben möchten.

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